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Abt. Hänschen Klein, ging allein….

…oder doch eher „Heintjen Klein, ging allein“. Denn des Schwiegervaters Alb- und der Schwiegermutter Wunschtraum von einem Jungen für die werte Tochter (oder des Sohnes, so sie denn liberal genug sind) hat Zelle 9 verlassen und rumpelt durch Hamburg. Aber der Reihe nach.

Nein, ich glaube der Titel lügt!

Zuersteinmal fährt der singende Holländerknabe mit dem Fahrrad (siehe Herkunft) und einem lustigen Lied auf den Lippen durch das heimatliche Städtchen und liefert Blumen aus. Und während er seinen Hit (*hust*) „Das ist für die Großen da“ schmalzschmettert wird mir langsam bewusst, auf welchen Wahnsinn ich mich da eingelassen habe. Nun muss ich da aber durch, also schnell Schmalztöpfe aufgestellt, fliehen kann ich ja nicht mehr. Und während ich meinem Heime entfliehen will, radelt der Sängerbub seinem eigenen entgegen. Und da auf der Brücke, die er passieren muss, ein paar Kinder in seinem Alter mit einem Fußball rumkicken, kommt natürlich was kommen muss und das Rad des Holländers fällt. Und mit ihm sein Besitzer (aber die haben Gerüchteweise ja ohnehin genug davon). Und als ob das nicht genug wäre fällt auch noch die Aktentasche mit den Moneten seiner Mutter, die er zur Post bringen soll um sie einzuzahlen, ins Wasser des Flusses unter der Brücke. Aber was so ein ganzer Kerl ist, der gibt seinem besten Freund die Sandalen und stürzt sich von der Brücke in die Fluten um der Ledertasche zu folgen und um die hartverdiente Knete der Mutter zu retten. Am Ufer kommt dann auch noch der beste Freund (Walther Borngräber ist sein Name, wie das beklagenswerte Opf…. ähm ich meine natürlich der der geneigte Zuschauer bald noch erfahren soll) um ihm aus den Fluten zu helfen. Da das Geld nun nass ist (und unser aller Held dazu) geht’s erstmal ab nach Hause oder besser in Muttis Blumenladen. Tjaja, den Frau Fleming (Heintje heißt im Film dementsprechend Heintje Fleming) ist die nette Dame, deren eingegangene Bestellungen Heintje vorhin ausgefahren hat. Schnell ab ins Hinterzimmer, wo ein Föhn liegt den man zum Trocknen der Geldscheine nutzen kann. Auf die Frage seiner Mutter, warum er denn so nass sei, antwortet er, es sei zu warm gewesen und er brauchte ne Abkühlung. Hätte er auch einfacher haben können, denn er läuft im GESAMTEN Film im HOCHSOMMER in LANGER Jeans und ROLLKRAGENPULLOVER herum. Aber wer weiß, ist vielleicht besser so…

Während der Sohn nun damit beschäftigt ist das Geld der Mutter zu trocknen, erhält selbige Besuch vom Vermieter. Und was der ihr sagt ist schon irgendwie grenzwertig. Hier mal ein kurzer Ausschnitt des Gesprächs:

Herr Kleinschmidt in da House!

M: „Nanu Herr Kleinschmidt.“
V: „Tach Frau Fleming.“
M: „Na das ist ja ein seltener Besuch.“
V: „Ja, ich habe auch keinen Grund hier öfter zu kommen. [Jup, Original aus dem Film, da hab ich nix vergessen] Früher war das anders. Als ich mir noch gewisse Hoffnungen gemacht habe.“
M : „Herr Kleinschmidt, ich konnte nicht anders. Sie müssen verstehen. Da ist der Junge und …“
V: „Geben Sie sich keine Mühe, der Junge wär kein Grund gewesen, wenn Sie mich nur ein bisschen gern gehabt hätten. …“

Okay, da ist doch alles klar…

Und dann lässt der Herr Kleinschmidt auch noch die Katze aus dem Sack und kündigt Heintjes Mama. Schock! Und auch das Geld – mittlerweile wieder in trockenem Zustand – kann den Vermieter nicht davon Abhalten. Das Gebäude ist nämlich verkauft und soll abgerissen werden. Da haben unser Rolli-Träger und seine Mutti nun echt ein Problem. Da will der kleine Sängerknabe sogar sein Ferienlager sausen lassen und die 200 DM (die älteren werden sich erinnern) der Mamutsch geben. Fürs neue Geschäft und so. Aber die gute Mutti meint, dass er die vier Wochen Dänemark (was ein Preis für vier Wochen Ferienlager) auf jeden Falle mitmachen und aus diesem Grunde jetzt seinen Campingbeutel packen. Also ab auf den Dachboden.

Der Beutel liegt dann komischer Weise auf einem Schrank. Ähm, ja, sehr sinnig. Und da neben dem Gepäckstück eine Kiste steht und Heintje zieht und zerrt(muss er wohl noch wachsen, der kleine), kommt es wie es kommen muss und das Kästchen fällt runter. Und in diesem befinden sich Zeitungsausschnitte vom Vater, der sich von der Mutter hat scheiden lassen und der den Bub nie besucht hat.

Aber das sind nicht meine Pornobilder Mama!

Die Mutti erzählt dem Sohnemann, dass der Papi als bekannter und weltberühmter Rennfahrer (!!!), immer wieder ohne die Familie unterwegs war. Und unser bester Freund Heini vermutet dass es eventuell andere Frauen waren. Nö, waren es nicht, aber trotzdem will die Mutti nicht drüber reden. „Warum habt ihr euch scheiden lassen? Du kannst es mir ruhig sagen. Was meinst du, worüber wir in der Schule alles reden.“ (Ich WILL es mir gar nicht vorstellen…) Aber Mutti rückt einfach nicht mit der Sprache raus. Allerdings ist sie so unvorsichtig zu erzählen, dass der ehemalige Gatte heutzutage in Hamburg lebt. Fail, wie sich später noch rausstellen wird.

Nach diesem Gespräch mit seiner Erziehungsberechtigten geht’s erstmal ab zu seinem guten Kumpel Walther Borngräber, genauer gesagt zur Autowerkstatt von dessen Vater, wo er dann auch sogleich vom Inhaber Dr. Dr. Borngräber (mal ehrlich, welcher Automechaniker rennt den ganzen Tag in eine weißen Kittel rum?) begrüßt wird. Aber ein langes Schwätzchen wird es nicht, weil Heintje seinem Kumpel sofort einen Wahnsinnsplan mitteilen muss. Und zwar hat er, ohne es der Mutter zu erzählen, die Ferienreise storniert und will mit den 200 Mark gen Hamburch fahren um dem Vater das Leid zu klagen. Und damit die Mutter daheim nichts merkt, gibt er Wather schon ausgefüllte Postkarten mit, die dieser dann wöchentlich abschicken soll. Ob das klappt? Wir werden es sehen…

Nun wird’s für Heintje aber endlich Zeit seine Tasche zu packen. Zu dieser Gelegenheit sagt er dann der Mutti, dass er sie lieb hat. Und während ich aus diesem Grund die Schmalztiegel austauschen muss, kommt Frau Fleming dieser Satz Spanisch vor. Egal, es muss gepackt werden. Man wird dabei jedoch von einem Klopfen an der Tür gestört. Wer kann das nur sein? Dr. Dr. Bonhöfer, der ne Inspektion machen will? Oder doch Herr Kleinschmidt, der nochmal mit der Mutter unter vier Augen „reden“ will? Weder noch, vor der Türen stehen die Kommunisten! Aber keine Angst, die Rote Armee hat nicht schnell die DDR hinter sich gelassen und versucht an den Atlantik vorzustoßen, nein die Don Kosaken stehen auf der Matte, weil ihr Tourbus stehen geblieben ist. Leider könne man nicht helfen, doch da schreitet unser jugendlicher Held ein und schlägt den Borngräberrschen Autoreparierdienst vor.

Meine Mama hat mein Unterhemd so schön gewaschen.

Der Werksattinhaber hat sodann auch nix dagegen. Aber da es so spät ist und wir uns hier eine Schlagerschmonzette anschauen, sollen die Kosaken ein Ständchen bringen. Und so wird bei der Businstandsetzung (der Herr Borngräber schraubt im Motorraum mit ner Zigarette im Mund rum, wenn das mal nicht ne coole Sau ist, dann weiß ich auch nicht) lustig von der Leber der Evergreen „Kalinka“ geschmettert. Wenigstens singt der Hauptdarsteller hier nicht mit, denk ich so, worauf hin er dann alle meine Hoffnungen vernichtet und als Leadsinger des Kosakenchores fungiert. Glücklicher Weise ist der Bus dann aber wieder in Schuss und die Singerei hat ein Ende. Der Chorleiter Serge Jaroff gewährt Heintje einen Gefallen, so sie sich eines Tages wiedersehen (hätten die das nicht als Spoiler markieren können???)

Tags darauf geht es dann endlich ab ins Ferienlager (*hust*) und damit die Mutter auch weiter in diesem Glauben bleibt, holt der Holländerknabe seinen Freund Walther zu Hause ab, macht sich dann aber auf den Weg nach Hamburch-City.

Von der Zeitung abgelenkt, hat der Killer den Einsatz verpasst.

Und was ist dort das erste Ziel? Klar, des Vater Häuschen. Ein Nachbar erzählt Heintje dann aber, dass der Vater nun woanders wohne. Und so ist die zweite Station des Reisenden ein Mietshaus in einem anderen Viertel. Mietshaus? Joa, der berühmte Rennfahrer wohnt in einem eben solchen (Matghildenstraße 12a in Nordestett, falls es wen interessiert). Und da wohnt dann auch noch ein nerviges kleines Mädchen, das lacht wie Sam Hawkins. Ich „mag“ ja nervige kleine Kinder in Filmen… Aber das ist ja gerade nicht Thema. Wohl aber, dass Heintjes Erzeuger gerade nicht daheim ist. Wo kann ein weltberühmter Rennfahrer nur sein??? Grübel, grübel? Na klar doch, auf der Rennstrecke! Aber nicht auf irgendeiner, nein, auf einer Veranstaltung der „Hell Drivers“ getarnt unter dem Namen „Knut aus Dänemark“. Doch dann passiert ein gar grausiger Unfall, als Knut (verdammter Eisenbär!) versucht ein paar parkende Autos zu überspringen. Und wo ein berühmter (*hust*) Rennfahrer einen Crash hat, da ist auch die Presse nicht weit, hier in Form von ein paar grenzdebilen Fotojournalisten, die unbedingt ein Bild vom Verletzten haben wollen.

Mein Objektiv ist länger als deins!

Und was hat der Heintje zu tun? Na petzen natürlich. So einen hätten wir damals auf der Schule verhauen. Aber ganz arg! Doch der Möchtegern-Held wird von seinem Papa gelobt! (Wobei er sich noch nicht zu erkennen gibt…). Aus dank wird er auch noch ein Stück im Wagen mitgenommen.

Und zwar direkt zu Papas Wohnung (er will nämlich statt Geld ein Autogramm… Ja nee, is klar!).Diese ist im Grunde das oberste Stockwerk des Hauses (also scheint er doch ein wenig Geld zu haben. In der Wohnung siehts aus wie Schwein und Heintjes Erzeuger regt sich darüber auf, dass ja die Putzfrau hätte kommen sollen. Die hat aber wegen seiner Launen gekündigt. Und weil sie in der Küche nicht singen soll. Der holländische Musterknabe springt dann quasi sofort ein und wäscht einfach mal so ab. Und als hätte der geneigte Zuschauer es nicht geahnt – er singt…(sinnvoller Weise ein Liebeslied). Leider bleibt der erwartete Ausbruch des Vater deswegen aus. Schade eigentlich. Fertig geputzt is. Aber das Autogramm gibt’s nich, weil ein wichtiger Sponsor anruft. Deshalb soll er nochmal wiederkommen. Letzteres hätte ich wohl nicht angeboten…

Und so bleibt dem Helden der Story (*hust*) nix anderes über, als durch Hamburg zu schländern. Denn da gibt’s nen Problem. Einen Schlafplatz hat der Junge nicht.

Sollte ich vielleicht doch Gesangsunterricht nehmen?

Und zu guter letzt verliert er auch noch seine Geldbörse. Uiuiui, was kommt da nur auf ihn zu? Wir werden es (leider) bald erfahren. Doch noch hat er nix gemerkt. Also los zur „Familienpension Fortuna“. Ob diese ihm wohl hold sein wird? Nein, wie wir in einem Dialog erfahren, der so an underacting leidet, dass man es nicht in Worte fassen kann. Es ist einfach zu teuer.

Auf dem Weg nach unten hört man grässliches Violinengespiel und die Anwohner beschweren sich lautstark (zu Recht). Natürlich findet das Heintje unglaublich gemein (zu Unrecht). Also, runter zu dem alten Mann der da fidelt und seinem Begleiter, einem Hund. Unter schlechten Musikern steht man sich ja bei und somit, will unser lustiger Bub ein wenig Moneten locker machen. Is nich, weil ja Geldbeutel weg. Doch der kleine Hund (Miki geheißen) ist so ein guter Schnüffler, dass er mittels am Taschentuch von H. riechen den Holländer und seinen Herren (der mit osteuropäischem Akzent spricht, winkwink, ZaunspfahlZaunspfahl) zum Gelde führt. Und aus Dank hilft er dem alten Russen. Und wie? Mit Gesang. Also dann, bis nach dem nächsten Lied. Ich hol neue Schmalztöpfe…

Immernoch da? Okay, dann also weiter. Mit dem verdienten Geld geht’s zum Alten nach Haus. Einem Schrebergarten mit Laube, ach nein, Datsche heißt das ja. Hat dir deine Mutter nie was von wegen nicht mit Fremden mitgehen und so? Da wird dann erstmal gekocht und ne Runde gepennt.

Szenenwechsel (nein, kein gut gemachter, sondern ein billiger Schnitt). Papa testet seine neue Karre auf der Rennstrecke. Das Auto ist schon ganz gut aber der Cheffe will irgendwie die neue Radaufhängung, die Vatern entworfen hat nicht einbauen. Und fahren lässt er ihn auch nicht mehr. Obwohl er doch so gut fährt und nur ein paar Autos zu klump gefahren hat (und die Rumhurerei, die Trunksucht, die Gelage undundund..). Gemeinheit ist das!

Tags darauf ist dann Heintje wieder auf dem Weg zum lang vermissten Vater. Und trifft auf das kleine Mädchen (das sich scheinbar ein wenig in den Holländer verknallt ist. Warum auch immer.) Sein Autogramm will er haben. Nun denn, suchen wir mal nen schönes Foto. Und da Heintje sich ja nicht zu erkennen geben will, nennt er sich Walther Borngräber. Mittels eines Privatfotos spricht er Papa auch noch ins Gewissen. Und bei einem Pläuschchen tritt dann auch noch die Neue auf den Plan. Was tun?

Also erstmal mit dem russischen Genossen eine Runde singen (ja, die Szenenwechsel sind seltsam). Warum die Leute dabei klatschen ist mir allerdings rätselhaft. Und beim Vorbeigehen an einen Plakat der Don Kosaken erzählt der alte Mann dann, dass er selbst mal einer war, aber wegen eines Streites mit dem Dirigenten der Truppe gegangen ist. Aber einmal würde er sie gern noch hören (Nachtigall, ich hör dir trapsen.) Und da der Alte nicht zum Chor will, muss der Chor zum Alten.

Und so geschieht es, dass der Wecker am nächsten Morgen aus einer kommunistischen Sängergruppe besteht. Und so wird die Schrebergartenkollonie von einem russischen Chor gestört. Ist sowas denn laut „Schrebergartengesetz“ erlaubt? Scheinbar ja. Und dann singt auch noch der Oranjebursche mit. Ein Morgen wie er im Buche steht. Im Strafgesetzbuch.

Währenddessen im schönen Rheinland. Mutti spricht mit Dr. Dr. Borngräber. Und da passiert es. Heintjes Lüge fällt, wegen schlechten Wetters in Dänemark aus. Tja, „Epic Fail!“ würd ich da mal sagen.

Zur gleichen Zeit in Hamburch tüfteln Vater und Manager an ein paar Autoteilen herum. Die Freundin packt dann auch schon die Koffer für eine Reise. Und süfft die ganzen Alkoholreserven aus. Und bei der Planung des Ausflugs ruft dann die Polizei an. Walther Borngräber (also Heintje) wurde festgenommen. Und da muss natürlich geholfen werden. Denn der Junge scheint ihm Glück zu bringen. Wie er darauf kommt, frag ich mich allerdings. Der Rennfahrer nimmt dann Hein… ne Walther, der ja eigentlich… – ach ihr wisst schon wen ich meine – mit zu sich. Allerdings erst eine rührende (*hust*) später.

Auf dem Wege nach Hause nimmt sich der Erzeuger seinen Sohn dann mal ordentlich zur Brust. Aber bevor es Schimpfe gibt taucht ein Rennfahrerkollege auf und vermittelt dem verhinderten Bolidenpiloten einen Fahrerjob. Am Nürburgring. Und Heintje kommt mit. Als Maskottchen. Und beide Fakten schmecken Silvia, der neuen Freundin, gar nicht. Und während der Reparatur des Autos ist der Bube so frech auch noch einen Ölkanister so zu positionieren, dass Silvia ihr schönes Kleid versaut. Sauerei, aber die erst coole Aktion, die der Junge im gesamten Film gerissen hat (und es kommt auch keine mehr dazu, soviel sei schon verraten).

Morgens beim Post holen dann die schreckliche Begebenheit. Heintje bekommt einen Brief vom echten Walther. Und Papas Neue ist nicht so doof, wie sie scheiße aussieht, was sie befähigt Heintje mittels eines Tricks zu entlarven. Und bei einer wüsten Verfolgungsjagd (*hust*) – sie hat seinen Ausweis geklaut und will diesen dem Vater zeigen – passiert es. Heintje wird von einem Auto erfasst. Doch leider sind genug Passanten da und der Rettungswagen kommt rechtzeitg. Schade eigentlich. Und da erfährt auch endlich der Vater, dass da auf der Straße kein Walther, sondern sein Sohn liegt…

Im Krankenhaus ruft Herr Fleming dann seien Ex-Frau an, die geschockt sofort zu ihrem Sohn fährt. Und dann auch scbon die schockierende Nachricht: Verdacht auf Schädelbruch. Naja, bei dem Kastraten-Gesang ist ein Verdacht auf Stimmbruch auch sicher ausgeschlossen. Und in einem letzten Moment des Wachseins fragt der Sohn seinen Vater: „Das Rennen. Du fährst doch?“ Eigentlich will er ja nicht. „Aber ich tus, für den Jungen.“ Na Prost Mahlzeit, sag ich da. Und während die Mutter mittlerweile bei ihrem Sohnemann ist (hat der Vater eigentlich nie gemerkt, dass ER KEIN Holländer ist, so wie der Junge???), dieser erwacht und nach eine Radio verlangt um das Rennen zu hören, gewinnt Herr Fleming das Rennen. Wer hätte das gedacht. Also auf zum Krankenhaus und die Familie vereint. Und nun bin auch ich befreit. Von dieser Qual.. Denn der Film ist aus (leider mit einem Lied).

Fazit:
Puh. War das ne schwere Geburt. Technischen Störungen zum trotz hat dieses, mein erstes Review in dieser Form ever, nun doch das Licht der Welt erblickt. Und was das für ein Film war. Ich und meine große Klappe. Dem Aufruf des guten Doc Acula folgend, dass ein paar Bekloppte gesucht werden, die sich einen solchen Schmonzes antun und darüber berichten, habe ich nichts ahnend gesagt, jo. Und damit kam ich zu diesem Film. Ich hab mir die Zelluloidverschwendung „Heintje – Ein Herz geht auf Reisen“ in Kindertagen reingezogen (ja, ich hatte immer irgendwie einen Hang zum schlechten Geschmack), aber das es eine SOLCHE Qual wird, das hab ich nicht erwartet. Schauspielerei auf einem Niveau, dass so unterirdisch ist, das es im Erdkern verglüht, Lieder, bei denen sich die Fußnägel vor Angst rollen und die wohl größte Musikerplage aus Holland. Das hat mir echt den Rest gegeben. Und so verschwindet die DVD-Box (in der auch der eben genannte andere Heintjefilm enthalten ist), wandert in die dunkelste Ecke des Filmregals. Meine Wertung:

1 von 10

Crazy Eddie

NACHTRAG:
Wie ich eben gemerkt habe, habe ich einen wichtigen Screenshot vergessen, den ich euch nicht vorenthalten kann. Aber erst zur Vorgeschichte:
Das Review stand unter keinem guten Stern, denn mein Rechner wollte nicht wie ich wolle und so brauchte das Review vier Wochen länger als geplant. Und da ich keine Screenshots machen konnte, kam am Orte, an dem die Idee zum ganze Roundtable-Wahnsinn geboren wurde, der Vorschlag ich solle doch die Screenshots malen. Also tat ich das natürlich und das Ergebnis ist folgendes:

Realistisch, oder?